Klinik Pirawarth in Wien

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Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) setzt verstärkt auf das Konzept der ambulanten Rehabilitation, die in den persönlichen Alltag integriert werden kann. Einer der Vertragspartner und Anbieter wird die Klinik Pirawarth sein, die voraussichtlich Anfang 2021 als „Klinik Pirawarth in Wien“ in einem Gebäudeteil des KH Nord/Klinik Floridsdorf tätig wird.

An wen richtet sich das Therapieprogramm?

Das Therapieprogramm richtet sich an Personen mit neurologischen, orthopädischen, pulmologischen, onkologischen und kardiologischen Indikationen. Voraussetzungen für die ambulante Reha sind, dass die Patientinnen und Patienten müssen ausreichend mobil sein, um die Anfahrt zu den Reha-Terminen auf sich nehmen zu können und maximal 45 Minuten vom Reha-Zentrum entfernt wohnen. Und es muss natürlich ein bewilligter Reha-Antrag vorliegen.

Antragstellung: Wie können ÄrztInnen jemanden zuweisen?

Der Antrag für ambulante Rehabilitation erfolgt mit dem gleichen Formular wie für die stationäre Rehabilitation durch Haus- oder Facharzt und wird bei der Pensionsversicherung eingereicht. Wichtig ist dabei, dass Sie als ZuweiserIn die Rehabilitations-Einrichtung angeben, die richtige Indikation ankreuzen sowie den Hinweis „ambulant“ und die Phase der Behandlung. 

Was ist mit „Phasen“ gemeint?

Generell ist ein Rehabilitationsprozess in 4 Phasen eingeteilt:

Phase 1: ist die Akutbehandlung und möglichst frühe Mobilisation im Krankenhaus.

Phase 2: erfolgt im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt. Hier kann die ambulante Reha einen stationären Aufenthalt ersetzen, wenn dieser für PatientInnen nicht möglich ist. Das ambulante Therapieprogramm dauert dann 4 bis 6 Wochen und beinhaltet mehrere Einheiten pro Woche, bestmöglich in den Alltag integriert. Berufstätige befinden sich in dieser Phase im Krankenstand.

Phase 3: Im Anschluss an die Phase 2 geht es nun darum, Therapieziele konsequent weiterzuverfolgen bzw. erreichte Erfolge zu festigen und positive Veränderungen des Lebensstils nachhaltig zu stabilisieren. Die Phase 3 dauert je nach Bewilligung und Indikation zwischen 3 und 12 Monaten mit durchschnittlich 2 Reha-Terminen pro Woche. Diese Phase kann berufsbegleitend erfolgen.

Phase 4: bezeichnet die langfristige Nachsorge im Rahmen eines medizinischen Trainings unter kompetenter Anleitung von Fachleuten. Die Therapien in dieser Phase bezahlen die PatientInnen selbst.

Nach der Erstellung ihres Therapieprogramms kommen die Patientinnen und Patienten über einen bestimmten Zeitraum für mehrere Termine pro Woche in das Rehabilitationszentrum und arbeiten dort gemeinsam mit einem interdisziplinären Team an ihrem Behandlungserfolg.

Bei Fragen zu einer möglichen Zuweisung sind wir gerne für Sie da!
Tel. 02574/29160-0

Häufige Fragen