Schlaganfall

Der Schlaganfall stellt mit 20.000 betroffenen ÖsterreicherInnen pro Jahr die häufigste neurologische Krankheit dar und zieht folgenschwere Konsequenzen für die oder den Betroffene/n und die Angehörigen mit sich. Denn die Erkrankung hat nicht nur Auswirkungen auf die körperlichen Funktionen, sondern auch auf die Gefühlswelt. Somit ist das Leben nach einem Schlaganfall für die oder den Erkrankte/n und ihr/sein Umfeld wahrlich eine Herausforderung.

Wie kommt es zu einem Schlaganfall?

In den meisten Fällen ist der Auslöser der plötzliche Verschluss eines Blutgefäßes, das das Gehirn mit Sauerstoff versorgt. Nur in etwa 10 bis 15 % der Fälle werden die Schlaganfallsymptome durch eine Gehirnblutung ausgelöst. Zur Feststellung der Ursache bedarf es allerdings einer Computertomografie.

Welche Symptome zeigen sich bei einem Schlaganfall?

Die Symptome eines Schlaganfalls hängen von der betroffenen Stelle im Gehirn ab. Am häufigsten kommt es zu einer einseitigen Schwäche oder Lähmung von Arm und Bein. Im Rahmen einer solchen Halbseitensymptomatik, aber auch isoliert, können Sprach-, Schluck- und Sehstörungen auftreten. Auch wenn solche Symptome nur kurzzeitig auftreten, ist es auf jeden Fall von großer Bedeutung diese von einer Neurologin / einem Neurologen abklären zu lassen.

Abhängig von den Symptomen nach dem erlittenen Schlaganfall ist meist ein Rehabilitationsteam aus mehreren Therapiebereichen erforderlich, um die Vielzahl der Beschwerden zu lindern, wobei es gerade bei dieser Erkrankung besonders wichtig ist, dass die neurologische Rehabilitation nach überstandener Akutphase frühestmöglich beginnt. Auch hier bemüht sich das gesamte Team um die bestmögliche Wiedereingliederung in den Alltag.

Häufige Fragen